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Kultur-Hackathon: Coding da Vinci

stadt Koeln LogoAm 11. und 12. September 2021 ist es soweit: Mit der Auftaktveranstaltung (Kick-Off) am virtuellen Veranstaltungsort des Museums für Angewandte Kunst Köln (MAKK) fällt der Startschuss für den Kultur-Hackathon "Coding da Vinci Nieder.Rhein.Land 2021". Interessierte können sich ab sofort anmelden.

Teilnehmer*innen gesucht!

Als Teilnehmende des Hackathons sind alle herzlich eingeladen, die Mut haben, neue Ideen zu entwickeln, und die motiviert sind, in einem multidisziplinären Team zusammenzuarbeiten. Sie sind aufgefordert, aus offenen Kulturdaten digitale Anwendungen zu entwickeln. Fähigkeiten in den Bereichen Software- oder Hardwareentwicklung, Daten-Wissenschaft, Grafik-Design, Storytelling oder (Medien-)Kunst sind dabei sehr willkommen, jedoch nicht unbedingt erforderlich.

Worum geht es?

An zwei Kick-Off-Tagen stellen die datengebenden Kulturinstitutionen aus den Regionen Niederrhein und Rheinland ihr digitales Datenmaterial den Teilnehmenden des Hackathons vor, das von historischem Kartenmaterial über außergewöhnliche Objekt-Fotografien bis hin zu Modejournalen des 19. Jahrhunderts reicht. Die Daten werden am 20. August 2021 auf https://codingdavinci.de/de/daten veröffentlicht. Nach einer Kennenlernphase haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, erste Ideen aus den Daten zu entwickeln und sich in Teams zusammenzufinden. Nach der Auftaktveranstaltung am 11./12. September können die Teams ihre Ideen bis 5. November 2021 zu funktionierenden Prototypen ausarbeiten. Inspiration und Unterstützung erhalten sie dabei auf den fünf Informations- und Netzwerkveranstaltungen (Meetups), die während der Sprint-Phase (virtuell) in Köln, Düsseldorf und Moers stattfinden. Bei der Preisverleihung am 6. November 2021 am virtuellen Veranstaltungsort des NRW-Forums Düsseldorf präsentieren alle Teams ihre Ergebnisse der Öffentlichkeit. Eine Fachjury prämiert die besten Projekte in verschiedenen Kategorien mit Sachpreisen.

Stipendien für die Weiterentwicklung

Im Anschluss an die Preisverleihung haben die Teilnehmenden die Chance, sich auf eines von vier durch die Kulturstiftung des Bundes finanzierten Stipendien zu bewerben, um die Arbeit an ihren Projekten fortzuführen.

Der Kultur-Hackathon "Coding da Vinci Nieder.Rhein.Land 2021"

"Coding da Vinci", der Hackathon für offene Kulturdaten, vernetzt die Kultur- und die Technikwelt miteinander. Museen, Archive, Bibliotheken, Gedenkstätten und weitere Kulturinstitutionen aus der Region Rheinland/Niederhrein stellen ihre digital erfassten Kulturdaten zur Verfügung. Die teilnehmenden Entwickler*innen, Designer*innen, Künstler*innen und Gamer*innen haben die Möglichkeit, mit den vielfältigen kulturellen Schätzen der Einrichtungen spannende Projekte zu erschaffen und so neue Kontexte und Zugänge zu Kulturdaten zu entwickeln. Im Rahmen von "Coding da Vinci" haben bisher rund 2.000 Teilnehmende aus offenen Kulturdaten hunderter Institutionen digitale Kulturanwendungen entwickelt. Diese Projekte zeichnen sich durch eine bemerkenswerte Vielfalt und hohe technische Expertise aus. Sie reichen von mobilen Apps über Webseiten bis hin zu interaktiven Installationen, Augmented-Reality-Anwendungen und Hardware-Prototypen. Veranstalter*innen von "Coding da Vinci Nieder.Rhein.Land 2021" sind das NRW-Forum Düsseldorf, die Landeshauptstadt Düsseldorf, das OK Lab Düsseldorf, die Stadt Moers, das MAKK – Museum für Angewandte Kunst Köln und das OK Lab Köln. Aus Köln haben sich das MAKK, das Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt, das Römisch-Germanische Museum und das Rheinische Bildarchiv (RBA) als Datengeberinnen angemeldet.

"Coding da Vinci – Der Kultur-Hackathon" wird gefördert im Programm Kultur Digital der Kulturstiftung des Bundes als gemeinsames Projekt der Deutschen Digitalen Bibliothek, des Forschungs- und Kompetenzzentrums Digitalisierung Berlin (digiS), der Open Knowledge Foundation Deutschland und Wikimedia Deutschland. Bei Fragen steht die Projektkoordinatorin von "Coding da Vinci Nieder.Rhein.Land 2021", Sophia Grazdanow, per E-Mail zur Verfügung.

Fragen per E Mail

Quelle: Stadt Köln - Amt für Presse- und ÖffentlichkeitsarbeitKatja Reuter