Schrödingers Katze und die Frage nach der Wirklichkeit - Ausstellung von Kunststudenten der Alanus Hochschule im Wissenschaftszentrum Bonn

In den 1930er Jahren sperrte der Physiker Erwin Schrödinger in seinem berühmten Gedankenexperiment eine imaginäre Katze in eine imaginäre Kiste, gemeinsam mit einer radioaktiven Substanz, einem Geigerzähler und tödlichem Gift. Zerfällt ein Atom, löst der Geigerzähler einen Mechanismus aus, der das Gift freisetzt, und die Katze stirbt; andernfalls bleibt sie lebendig. Die Unbestimmtheit des Atoms übertrug Schrödinger auf den Zustand der Katze und kam zu dem paradoxen Schluss, dass die Katze – würde man quantenmechanische Gesetzmäßigkeiten anwenden – gleichzeitig tot und lebendig sein müsste. Erst das Öffnen der Kiste würde Klarheit bringen.
Unter dem Titel „Schrödingers Katze“ zeigen nun vom 30. Oktober 2015 bis 14. Januar 2016




