Es war wieder einer dieser Anrufe, bei denen man den Glauben an die Menschheit verlieren kann. Bei unserem Tierretter Stefan Klippstein klingelte das Handy, ein Mitglied des Deutschen Tierschutzbüros rief an und berichtete, dass eine Fledermaus von Passanten ins Gebüsch geschmissen worden sei. Das arme Tier war offenbar aus dem Winterschlaf erwacht und auf der Suche nach Nahrung. Zwei Passanten fanden die kleine Fledermaus, schauten sich das Tier an und warfen es dann wie Müll weg. Das Ganze konnte ein Mitglied unseres Vereins beobachten und eilte zu Hilfe. Da das Mitglied nicht wusste, was zu tun war, informierte es unseren Tierretter per Handy. Stefan fuhr sofort los und konnte Billi – so wurde die Fledermaus getauft – schließlich aus...
Über drei Millionen Tiere müssen allein in Deutschland jedes Jahr in Tierversuchen leiden und sterben. Diese Zahl ist in den letzten Jahren ständig gestiegen, obwohl das Tierschutzgesetz vorschreibt, dass Tierversuche erst dann durchgeführt werden dürfen, wenn es keine tierversuchsfreien Verfahren gibt, und wenn die Versuche unerlässlich und ethisch vertretbar sind.
Aus ethischen und wissenschaftlichen Gründen sind Tierversuche abzulehnen, denn Tiere sind keine „Modelle“ oder „Messinstrumente“, sondern Mitlebewesen, die wie wir Schmerzen, Leid und Angst empfinden. Auch die hohe Anzahl tödlicher Nebenwirkungen sind letztlich ein Beweis dafür, dass sich Ergebnisse aus Tierversuchen nicht mit der erforderlichen Sicherheit auf den Menschen...
Von verdeckt arbeitenden Tierschützern aufgenommene Fotos aus der industriellen Kaninchenmast, die zeigen wie die Tiere in kleinsten Gitterkäfigen ein qualvolles Dasein fristen, sorgen immer wieder für Entsetzen bei den Verbrauchern. Gleich zweimal (2007 und 2010) listete REWE Kaninchenfleisch aus Käfighaltung aus, um es dann deutlich weniger medienwirksam wieder ins Sortiment aufzunehmen. Wir halten das für bewusste Verbrauchertäuschung am tierlieben Kunden. Schon 2007 hatte REWE auf die Veröffentlichung von Bildern aus der Käfig-Kaninchenmast öffentlich mit Betroffenheit reagiert und versprochen: „Maßgabe ist es, dass grundsätzlich kein Kaninchenfleisch aus tierquälerischer Haltung verkauft wird.“ Nur wenige Monate später fanden unsere...
Wenn ein verletztes Fundtier nachts vom Finder zum Tierarzt zur Notfallversorgung gebracht wird, kommt es oftmals zu Diskussionen um die anfallenden Behandlungskosten. Denn generell gilt: Die rechtzeitige Meldung entscheidet darüber, wer die Kosten trägt. Prinzipiell sind die Behörden für die Versorgung, Unterbringung und die notwendige tierärztliche Behandlung von Fundtieren zuständig. In der tagtäglichen Praxis für Tierärzte ergibt sich jedoch häufig das Problem, dass die Behörden eine Übernahme ablehnen, wenn nicht vor der medizinischen Versorgung eine Fundmeldung durch den Finder erfolgte. Diese Situation bringt die Tierärzte in eine Zwickmühle. Entweder ziehen sie den Finder für die Kostenübernahme heran, der sich bei Auffinden des...
Vielleicht sind Sie gestern Abend unserem Hinweis gefolgt und haben unsere Recherche zum Thema Kaninchenfleisch und Kaninchenhaltung in Deutschland bei „akte“ in Sat.1 gesehen. Wir haben aufgedeckt, unter welchen grausamen Bedingungen die Kaninchen für die Kaninchenfleischproduktion in Deutschland gehalten werden. Wenn Sie die Sendung verpasst haben sollten, finden Sie hier einen Mitschnitt der gestrigen Sendung:
Die Supermarktkette „Marktkauf“ verkauft Eier aus Bodenhaltung in Kartons, die glückliche Hühner inmitten von reichlich Stroh zeigen. Recherchen unserer Ermittler ergaben jedoch jüngst, dass diese Eier von gequälten Tieren stammen, die in industriellen Großbetrieben auf Gitterböden gehalten werden. Die Eier stammen aus niederländischen Legebetrieben, in denen die Hühner sich zu tausenden auf harten Gitterrosten drängen. Ein weiches Nest aus Stroh, wie es die Eierverpackung zeigt, ist nirgends...
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